Stadtführungen in Mailand mit Besichtigung Abendmahl und Teatro alla Scala.
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| Santa Maria delle Grazie | Kreuzgang und Sakristei | Sakristei Bramantes | Besichtigung |
Die Kirche Santa Maria delle Grazie ist eine der schönsten italienischen Kirchen und typisch für die spätgotische Architektur Mailands. Sie wurde von den Dominikanern zwischen 1463 und 1482 errichtet. In den Jahren 1495-1498 entstand das berühmte Wandgemälde " Letzte Abendmahl" von Leonardo da Vinci. Obwohl im 2 Weltkrieg schwer zerstört, gelang es, das wertvolle Wandbild zu retten.
Es kann nach Vorbestellung besichtigt werden.
Reservierung Das letzte Abendmahl - Leonardo da Vinci in der Kirche S. Maria delle Grazie
Der Bau der Kirche S. Maria delle Grazie und des Dominikanerklosters erfolgte auf Antrag der Gläubigen an die Hauptstadt Pavia, einen zweiten Dominikanerorden in Mailand zu haben. Es befand sich damals außerhalb der Stadtgrenzen auf dem Land, aber innerhalb des Kreises der Navigli, die Mailand als Wasseradern dienten. In einem kurzen Bauzeitraum von 1463-1482 wurden das Konvent und Hauptteile der Kirche im spätgotischen Stil errichtet.
Unter der Herrschaft von Ludovico il Moro begannen die Arbeiten auf einem großen Gelände Die im spätgotischen Stil gebaute Kirche wurde unter dem herausragenden Künstler Bramante mit der neuen Weltsicht, der Renaissance gestaltet. Da zur selben Zeit einige der besten Architekten und Maler in Mailand wirkten, darunter Leonardo da Vinci, der das Letzte Abendmahl im Refektorium gestaltete, nimmt man an, dass sich die Arbeiten beider Künstler stark beeinflussten.
Die Form der Kirche ist streng geometrisch und unterschied sich dadurch vom romanischen Baustil. Der Platz unter der Kuppel bildet ein Quadrat, das Kirchenschiff selbst ein Vielfaches davon.
Bramante entwarf eine Tribüne unter der Kuppel der Kirche, die als Grabstätten für Ludovico il Moro und seine Frau, Beatrice d'Este dienen sollten. Bei der Geburt des 3 Kindes starb Beatrice d'Este sehr jung und wurde in einer seitlichen Apside der Kirche beigesetzt, während Ludovico il Moro im Exil in Frankreich starb, nachdem die Franzosen Mailand erobert hatten.
Heute sind die Grabstätten des Mailänder Herrscherpaares in Marmor gehauen im Kloster von Pavia zu bewundern.
Am Ende des Kirchenschiffes links befindet sich ein kleiner Kreuzgang auf dessen gegenüberliegender Seite sich die Sakristei befindet. Die Sakristei dient der Vorbereitung der Priester auf den Gottesdienst und beherbergt Gaben an die Kirche. Die Sakristei gleicht eher einem Chor mit ihren großen Ausmaßen.
Normalerweise wird die Sakristei in Richtung der aufgehenden Sonne und direkt an die Kirche angebaut, aus Platzgründen ist diese jedoch nordwärts gerichtet. Auf beiden Seiten der Sakristei befinden sich eingebaute Wandschränke, die mit Gemälden geschmückt sind.
Steht der Besucher im Zentrum der Sakristei wirken die Bilder wie Fenster mit dem Bild in die Landschaft. Durch Intarsien wird der Eindruck der Perspektive der Fensterrahmen erzeugt.
In die Sakristei sind Gestaltungselemente der Renaissance und speziell durch das Wirken Leonardos eingeflossen. Davon zeugen die Deckenmalerei, der unendliche Knoten, eine Erfindung Leonardos und Beispiel für die perfekte geometrische Gestaltung. (Ebenfalls zu sehen in der Sala delle Asse des Castello Sforzesco).
Das Geheimnis der Sakristei war der unterirdische Geheimgang, der die Kirche mit dem Castello Sforzesco verbindet. Auf der linken Seite verbirgt eine der Schranktüren den geheimen Zugang.
Seit Juni 2006 ist nach 15-monatiger Rekonstruktion das erste Mal die kleine Sakristei zu besichtigen, die sich zwischen Kirche und Kreuzgang befindet. Mit wertvollen Materialien gestaltet, verkörpert sie ebenfalls ein Meisterwerk der Renaissance.
4 Heilige schmücken die Wände: an der Südwand Petrus und Domenico und an der Nordwand Paulus und San Pietro Martire (dessen Grabmahl Arca di San Pietro Martire und sein gespaltener Schädel in der Cappella Portinari der Kirche St. Eustorgio besichtigt werden können).
Rätsel gibt das Bildnis der Madonna auf, von dem nur noch ein Fragment des oberen Teil auf dem Putz zu sehen ist und das aufwendig restauriert worden ist. Offensichtlich handelt es sich um ein Bildnis der "Madonna mit Bambino". Die Haltung der Madonna und der Malstil deuten auf die Schule Leonardos hin.
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Straßenbahn Linie 20, 24; Autobus 18, MM1(CADORNA,CONCILIAZIONE) MM2(CADORNA)
Piazza Santa Maria delle Grazie
geöffnet: 7.00 - 12.00 / 15.00 - 19.00
Gottesdienst: wochentags 7.30, 8.30, 9.30, 18.30
sonn- und feiertags 8.00, 9.30, 10.30, 11.30, 18.30, 20.00
Besichtigungen der Sakristei Bramantes: wochentags von 8.30 - 12.00 und von 15.30 bis 19.00
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