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| Kassenbon [ Preise | Bezahlen | Bettler |
Besonders überlaufene Touristenorte sind bekannt für die Abzocke von Ausländern. Unwissenheit und Sprachschwierigkeiten spielen den Verkäufern und Kellnern gute Einkünfte in die eigene Tasche.
An dieser Stelle daher einige Hinweise, wie man sich als Tourist dagegen wehren kann und was man beachten sollte:
Straßencafes, die an einer schönen Piazza oder am "Lungomare" gelegen und mit bequemen Korbsesseln und gepolsterten Sitzkissen ausgestattet sind, locken Touristen zum Verweilen an. In Italien gilt: Ein Cappuccino im Stehen am Tresen ist wesentlich preisgünstiger als an einem schönen Tisch im Freien.
Um den zahlreichen Schwarzgeschäften entgegenzuwirken, hat die italienische Regierung alle Geschäfte, Restaurants, Bars, Zeitungskioske usw. verpflichtet, einen Kassenbon auszuhändigen. Der Kunde ist verpflichtet, diesen bis 100m nach dem Einkauf aufzubewahren. Ansonsten können Geldstrafen die Folge sein.
Zur Beruhigung: Wie alle in Italien erlassenen Gesetze wurde dies in den ersten Monaten streng kontrolliert, danach schleichen sich immer wieder Unterlassungssünden ein. Insbesondere, wenn Sie das Geld passend haben, verschwindet das Geld meist ohne Kassenbon.
Hier gilt die bekannte Regel: Wo viele Einheimische essen, ist das Essen gut und die Preise meist moderat. Es gibt die speziellen Mittagsmenüs "menu di lavoro" oder "menu di mezzogiorno" zum günstigen Komplettpreis mit einer kleinen Auswahl aus Primi (Pastagerichte) und Secondi (Hauptgericht). Meist sind Dessert, Cafè und Mineralwasser im Preis eingeschlossen. Die Mittagsmenüs gibt es von Montag bis Freitag in Gegenden, wo die Arbeitnehmer Essen gehen. In Touristenorten sucht man meist vergeblich diese günstige Essensmöglichkeit.
Es lohnt sich, die Essenszeiten der jeweiligen Region zu erfragen, i.d.R. gilt im Süden später als im Norden, z.B. Abendessen in Mailand ca. 20:00 Uhr, in Rom ca. 21:00 Uhr.
Die Inhaber Ihrer Unterkunft geben Ihnen gern und ehrlich Auskunft, wo man gut und günstig oder gut Pizza essen geht.
Vorsicht ist geboten, wenn der Kellner freundschaftlich die Hand auf die Schulter des Gastes legt, wenn er die Rechnung übergibt und neben dem Gast stehenbleibt.
In italienischen Restaurants ist es üblich, dass der Gast die Rechnung erhält und sich der Kellner diskret entfernt, um dem Gast die Gelegenheit zur Kontrolle zu lassen. Danach entscheidet der Gast, ob er an der Kasse oder am Tisch bezahlt. Nachdem der Kellner das Wechselgeld zurückgebracht hat, liegt es im Ermessen des Gastes, Trinkgeld zu geben.
Die Unwissenheit über die Gepflogenheiten wird jedoch gern ausgenutzt und der Kellner setzt den Gast durch seine Hand auf der Schulter unmerklich unter Druck. Ohne Kassenbon oder gegen Vorlage eines handgeschriebenen Schmierzettels soll der Tourist zur sofortigen Bezahlung ohne Kontrolle genötigt werden.
In Mailand wachsen die Probleme mit den Nomaden. Die Zahl der Roma nimmt seit dem EU-Beitritts Rumäniens stark zu und wird mittlerweile auf ca. 6.000 geschätzt.
Die Stadtverwaltung hat 12 Gebiete für Wohnwagenstellplätze und Baracken eingerichtet und gleichzeitig soll die Anzahl der Rom auf 2500 begrenzt werden. Wer die von der Stadt festgelegten Regeln verletzt, bekommt Platzverbot, unwiderruflich. Bei Kontrollen und Räumungen kommt es zu Sitzstreiks und Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Das Leben der Roma ist seit jeher durch Ausgrenzung, Diskriminierung und Chancenlosigkeit in Bildung und Arbeit gekennzeichnet. So trifft man bettelnde und musizierende Roma in fast jeder Metro, an vielen Straßenkreuzungen und an Kirchen mit ihren zerdrückten Colabechern. Bereits die Kinder werden in das "Gewerbe" einbezogen und leider auch zum kriminellen Handeln abgerichtet. Vor allem in Nähe der Bahnhöfe und auf Märkten ist Handtaschendiebstahl, auch durch Kinder begangen, an der Tagesordnung. Es sei jedem Besucher anzuraten, seine Taschen und Koffer fest zu verschließen und gut im Auge zu behalten. Vorsicht mit Handtaschen, die sich leicht öffnen lassen und Rucksäcken.
Besonders Gruppen von Touristen sind gefährdet, da diese meistens stark abgelenkt sind und sich einer auf den anderen verlässt.
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