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Im 14. Jh. wurde von Galeazzo II. Visconti die gewaltige Verteidigungsburg erbaut. Der älteste Teil, genannt "Porta Giovia", wurde 1360-1370 entlang der mittelalterlichen Stadtmauer mit dem gleichnamigen Stadttor gebaut. Die Arbeiten wurden von den nachfolgenden Generationen (Gian Galeazzo und Filippo Maria) weitergeführt, so dass ein quadratisches Castello von jeweils 180 m Seitenlänge und 4 Türmen entstand.
Francesco Sforza, General und Ehemann von Bianca Maria Visconti, Tochter des Herzogs von Mailand, Filippo Maria Visconti, übernahm das Schloss 1450 und begann mit Erweiterungsarbeiten. Es entstand der vom Architekten Filarete entworfene 70 m hohe Uhrturm (Torre del Filarete) in der Mitte der Fassade des Hauptportals.
Durch das Tor gelangt man in den Innenhof, der früher als Exerzierplatz diente. Auf beiden Seiten des Hofes befinden sich Tore mit Zugbrücken.
Öffnungszeiten: Das Sforza Schloss ist täglich von 7:00 bis 18:00 Uhr (im Winter) bzw. bis 19:00 Uhr im Sommer zu besichtigen.
weitere Video Impressionen von Mailand
Leonardo da Vinci war 1482 - 1499 und von 1506 -1513 am Mailänder Castello Sforzesco (Leonardo da Vinci in Mailand) unter dem Herzog Ludovico Maria, genannt il Moro tätig und sorgte für das kulturelle Leben und die Kunst im Herrschaftshaus. In dieser Zeit beschäftigte sich Leonardo ebenfalls mit dem Ausbau des Systems der Navigli und dem Bau von Schleusen sowie mit der Erforschung des Menschen.
Das Mailänder
Schloss in einer Mondscheinnacht
Ludovico il Moro war mit Beatrice d'Este verheiratet und nach deren Tod ließ il Moro den Privatraum “Sala delle Asse“ im Erdgeschoss der Torre Falconiera (Museum der antiken Kunst im Erdgeschoss des Corte Ducale) von Leonardo dekorieren. Das Deckenfresko wurde von Leonardo um 1498 gemalt, Laubbäume mit Ästen, die untereinander verbunden sind.
Geführte Besichtigungen durch Mailand mit dem Letzten Abendmahl von Leonardo da Vinci in Mailand können hier reserviert werden.
Durch den Einmarsch Napoleons in Mailand wurde das Castello stark zerstört, die Truppen Napoleons nutzten die Freskensäle als Schlafstätten und die Innenhöfe als Stallungen.
Die beeindruckenden Säle des Castello Sforzesco dienen heute als Kunstmuseen.
Der Schlosshof
Erdgeschoss des Palazzo Ducale: Museum der antiken Kunst, u.a. mit dem letzten Werk Michelangelos, der unvollendeten Marmorstatue Pietà Rondanini von Michelangelo Buonarroti, 1564. Erstes Geschoss des Palazzo Ducale: Museum antiker Möbel und Pinakothek, u.a. mit einem Bildnis von Galeazzo Maria Sforza.
Museum der antiken Kunst im Castello Sforzesco![]()
In den Sälen der Rocchetta befinden sich Sammlungen angewandter Kunst sowie eine Sammlung wertvoller historischer Musikinstrumente.
Auf besonderen Wunsch kann für Gruppen innerhalb einer kompletten Inventreise ein exklusives Konzert auf diesen Instrumenten organisiert werden. Besichtigung der Museen des Castello Sforzesco
Die Torre Castellana beherbergt im Erdgeschoss die Schatzkammer "Sala del Tesoro" mit Fresken von Bramantino.
Im Untergeschoss der Rocchetta und der Sala Viscontea befinden sich das Prähistorische sowie das ägyptische Museum.
Öffnungszeiten Museen: täglich außer Montag von 9:00 - 17:30 Uhr
Hinter dem Castello liegt der Schlosspark Parco Sempione
Parco Sempione, Blick von Torre Branca
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